Checkliste zur Formulierung der Behandlungswünsche in der Patientenverfügung
Checkliste
- Beschreiben Sie die Fälle, in denen die gewünschte Behandlung oder Behandlungsbegrenzung stattfinden soll.
Zum Beispiel:
- bei dauerndem Verlust der Kommunikationsfähigkeit
- wenn keine Aussicht auf Wiedererlangung des Bewusstseins besteht
- bei nicht behebbarem Versagen lebenswichtiger Organe oder
Körperfunktionen
- bei einer irreparablen Gehirnschädigung
- wenn eine zum Tod führende Krankheit einen unumkehrbaren Verlauf genommen
hat
- im Endstadium einer tödlichen Krankheit ohne Aussicht auf Besserung
- bei Herz-Kreislauf-Stillstand
- Legen Sie Wünsche zur medizinischen Behandlungsbegrenzung fest.
Zum Beispiel:
- keine künstliche Ernährung, keine Magensonde
- keine lebensverlängernden oder lebenserhaltenden Maßnahmen
- keine Wiederbelebung
- keine Dialyse
- keine Verabreichung bestimmter Medikamente
- keine ärztlichen Eingriffe mehr.
- Beschreiben Sie Behandlungsmaßnahmen, die Ihnen in dieser Krankheitssituation wichtig sind.
Zum Beispiel:
- Schmerzbehandlung
- Zuführung von Flüssigkeit
- Art der Unterbringung
- Benachrichtigung bestimmter Personen
- Behandlung von Übelkeit und Atemnot.
- Begründung Sie Ihre Entscheidungen, um Zweifel auszuschließen
Legen Sie Ihre Wertvorstellungen und die Gründe für Ihre Patientenverfügung nieder.
- Bestimmen Sie, ob der Arzt gegenüber bestimmten Personen von der Schweigepflicht entbunden sein soll.
- Stellen Sie klar, dass die Patientenverfügung auch von einem Betreuer oder einem Bevollmächtigten zu beachten ist.
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