
Facebook wurde 2004 ursprünglich als Studentenplattform gegründet. Es wurden zahlreiche Universitäten in den USA und Europa angeschlossen. Später wurde Facebook für alle Internetnutzer freigegeben. Weltweit gibt es inzwischen über 500 Millionen Nutzer - davon befinden sich allein über 12 Millionen in Deutschland.
Facebook ist eine kommerzielle Plattform im Internet auf der Sie soziale Netzwerke bilden und unterhalten können. Auf der Website können Sie unter Ihrem Account ein Profil anlegen. Auf dieser Profilseite hinterlegen Sie unterschiedliche persönliche Daten - zum Beispiel Ihr Geburtsjahr, Ihren Namen und Ihre Hobbies.
Sie sind noch auf der Suche nach dem einem festen Partner? Sie können auch angeben, ob Sie noch ledig sind oder sich in einer Beziehung befinden. Auch Fotos oder Videos können Sie unter Ihrem Profil für jedermann oder einen bestimmten Personenkreis anzeigen lassen.
Jede Profilseite verfügt über eine öffentliche Pinnwand, auf der die Besucher Ihrer Seite ihre Nachrichten oder Blogs öffentlich sichtbar posten können. Darüber hinaus können Sie anderen Facebook-Nutzern persönliche Nachrichten schicken oder Sie können miteinander über einen Chat kommunizieren. Befreundete Nutzer können Sie zu Festen oder Events einladen.
Viele Mitarbeiter von Personalabteilungen haben einen Account bei Facebook und sind angehalten, nach Informationen über Bewerber zu suchen. Dies soll durch eine Neuregelung des Bundesdatenschutzgesetzes untersagt werden, wenn das Netzwerk wie bei Facebook und StudiVZ der privaten Kommunikation dient. Doch in der Praxis wird dies nur schwer kontrollierbar sein.
Wer seinen Namen und seine Bilder schützen will, muss sich bei Facebook durch eine Vielzahl von Einstellungen klicken. Um Ihre Privatsphäre zu schützen, sollten Sie deshalb bereits während der Anmeldung bei Facebook wichtige Punkte beachten.
Sie sind neugierig, was Facebook überhaupt ist und wollen es einmal ausprobieren? Dann haben Sie die Möglichkeit, sich mit einem Pseudonym anzumelden. Hierbei geben Sie keinerlei persönliche Daten Preis, können aber auch nicht von Ihren Freunden und Bekannten aufgefunden werden.
Meinen Sie es erst mit einer Anmeldung, dann können Sie sich unter Ihrem Namen anmelden, so dass Sie auch für andere auffindbar sind.
Ziel aller neuen Nutzer ist es, ihren Freundeskreis möglichst schnell und vollständig in Facebook abzubilden. Facebook eröffnet Ihnen hierzu die Möglichkeit, Ihre persönlichen Adressbücher (z.B. Outlook, GMX) mit den Daten der bereits auf Facebook registrierten Benutzer abzugleichen.
Hier ist Vorsicht geboten! Bitte beachten Sie, dass Facebook auch Daten von nicht registrierten Personen speichert. Um die Daten Ihrer Freunde zu schützen, ist daher ein automatischer Abgleich Ihrer Adressbücher nicht empfehlenswert.
Sie haben die Möglichkeit manuell nach Ihren Freunden zu suchen, um eine Freundschaftsanfrage an diese zu senden.
Wer Ihre privaten Daten einsehen, Ihre Nachrichten auf der Pinnwand oder Fotos von Ihnen betrachten darf, liegt ganz allein in Ihrer Hand.
Der Schutz Ihrer Privatsphäre fängt bereits mit der Auswahl Ihrer Freunde an. Fragen Sie sich bei jeder empfangenen Freundschaftsanfrage, ob die jeweilige Person wirklich Ihre persönlichen Mitteilungen lesen oder Ihre privaten Fotos ansehen darf. Entscheiden Sie sich dann, ob Sie eine Freundschaftsanfrage annehmen oder nicht.
Für rein berufliche Kontakte können Sie auch andere Plattformen, wie zum Beispiel Xing, nutzen.
Unter dem Menupunkt 'Konto' finden Sie Ihre Privatsphäre-Einstellungen.
Folgende Einstellungen sollten Sie auf alle Fälle prüfen: