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Das Anschreiben

... der erste Eindruck zählt
In der heutigen Zeit sind persönliche Bewerbungen beim möglichen Arbeitgeber eher selten geworden. Deshalb ist der viel diskutierte "erste Eindruck" auf ein einfaches Blatt Papier in Form eines Anschreibens reduziert worden. Damit du aber trotzdem einen bleibenden und vor allem positiven Eindruck hinterlässt, haben wir hier ein paar Tipps für dich.

Wie baue ich ein Anschreiben auf?

Dein Anschreiben sollte aus einem weißen DIN A4 Blatt bestehen und auf einem Computer geschrieben sein. Vor den eigentlichen Text gehören Anschrift, Datum, Betreffzeile und Anrede.

Die Adresse

Zuerst kommt links oben deine Adresse, darunter schreibst du dann die Firmenadresse. Hier ist es besonders wichtig, dass du die Adresse und evtl. auch den Namen des Ansprechpartners richtig schreibst, hier ein Beispiel:

Musterversicherungs-AG
Personalabteilung
Herr Max Mustermann
Maximilianstraße 1
123456 Musterhausen

Ort und Datum

Nach der Adresse kommen Ort und Datum nach einem Absatz an die rechte Seite.

Die Betreffzeile

Diese solltest du hervorheben, indem du sie zum Beispiel fett schreibst oder unterstreichst. Der Betreff sollte eine Art "Überschrift" für das Anschreiben sein, also schreibe auch was du mit dem Anschreiben bezwecken willst, z. B.:
Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als Kaufmann/ -frau für Versicherungen und Finanzen

Die Anrede

Nach der Betreffzeile wieder einen Absatz, dann folgt die Anrede. Hier ist besondere Vorsicht geboten! Ist in der Stellenanzeige ein zuständiger Sachbearbeiter genannt, wird erwartet, dass du ihn persönlich anschreibst,

  • Sehr geehrte/r Frau/Herr Mustermann
Sollte nur eine Abteilung genannt sein, dann gilt die altbekannte Anrede:
  • Sehr geehrte Damen und Herren

Der Text

  • Nach der Anrede einen Absatz einfügen und los geht's mit dem Anschreiben. Aber Vorsicht! Nach der Anrede wird klein weiter geschrieben.
  • Wichtig ist, dass du in deinem Einleitungssatz schreibst, wie du auf die Stellenanzeige gekommen bist. Danach solltest du in einem weiteren Satz kurz begründen, warum du dich für diesen Ausbildungsberuf bewerben möchtest. Hier kannst du Praktika oder Gespräche mit Freunden und Verwandten angeben. In deinem Schlusssatz solltest du dich bereit erklären, gerne persönlich weitere Auskünfte zu geben,
    z. B.:"Über eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch freue ich mich sehr."
  • Nach der Grußformel kommt deine Unterschrift. Hier empfiehlt es sich mit Füller und blauer Tinte zu unterschreiben.

Tipp!

Lies den Text selbst mehrmals durch und gib ihn auch an deine Eltern oder Lehrer weiter. So vermeidest du Schreib- und Grammatikfehler.

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Zuletzt aktualisiert am 16.01.2011

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